Jiu-Jitsu

„i“ oder „u“ … das ist die Frage!

Da blicken selbst Fachleute nicht immer durch … „Jiu-Jitsu“ und „Ju-Jutsu“ sind zwei Stilarten derselben Kampfsporttechnik!

Dabei ist Jiu-Jitsu wesentlich älter und lässt sich bis ins japanische 16. Jahrhundert zurück verfolgen. Es ist damit so etwas wie „die Mutter vieler heutiger Kampfstile“. Wenn sich an Kampfsport Interessierte das erste Mal mit Jiu-Jitsu befassen, so erleben sie ein flexibles individuelles Selbstverteidigungssystem mit Tradition, dass sich der Realität stellt und Lösungen anbietet, die für den einzelnen mit hoher Effizienz zum Ziel führen.

Mit Musik verglichen wären die Noten die Grundlagen des Jiu-Jitsu, und jeder ist sein eigener Komponist. Das Prüfungssystem gibt einen Rahmen den jeder mit seinen Techniken füllen darf. Jiu-Jitsu bewahrt traditionelle Techniken im Bereich der Kata, der Etikette und der Umgangsformen beim Training. Aber im Kampf gibt es keine Grenzen die uns einschränken, das Ziel ist zu gewinnen.

„Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.“ 

Der Nordrhein-Westfälische Ju-Jutsu Verband NWJJV repräsentiert beide Stilarten und vertritt zahlreiche, Jiu-Jitsu oder Ju-Jutsu praktizierende Vereine, deren Sportler sich gerne und häufig austauschen, um persönlich zu wachsen.

(Text: Ralf Stecklum)